Überblick
Was ist Elliott-Wellen-Theorie?
Die Elliott-Wellen-Theorie wurde in den 1930er Jahren von Ralph Nelson Elliott entwickelt, der bemerkte, dass sich Finanzmärkte in repetitiven Mustern bewegen, die die kollektive Psychologie der Marktteilnehmer widerspiegeln. Das Kernprinzip ist, dass sich der Preis in einem Fünf-Wellen-Impulsmuster in Richtung des Haupttrends bewegt (Wellen 1-2-3-4-5), gefolgt von einem Drei-Wellen-Korrektivmuster entgegen dem Trend (Wellen A-B-C).
Innerhalb dieser Grundstruktur sind Wellen 1, 3 und 5 Motive-Wellen in Trendrichtung, während Wellen 2 und 4 Korrektur-Wellen sind. Welle 3 ist typischerweise die längste und stärkste und niemals die kürzeste der Wellen 1, 3 und 5.
Elliott Wellen sind fraktal: Jede Welle besteht aus kleineren Wellen desselben Musters. Fibonacci-Quotienten bestimmen die Beziehungen zwischen Wellen – Welle 3 erstreckt sich häufig auf 1,618× die Länge von Welle 1.