Überblick
Was ist Stochastischer Oszillator?
Der Stochastische Oszillator, der von George Lane in den 1950er Jahren entwickelt wurde, misst den Schlusskurs relativ zur Hoch-Tief-Spanne über einen bestimmten Zeitraum. Die Prämisse lautet: In aufwärtstrendenden Märkten neigen Preise dazu, nahe am Hoch der Spanne zu schließen, in abwärtstrendenden Märkten nahe am Tief.
Der Indikator besteht aus zwei Linien: %K (der Rohoszillator = (Aktueller Schlusskurs − Niedrigstes Tief) ÷ (Höchstes Hoch − Niedrigstes Tief) × 100) und %D (ein 3-Perioden-SMA von %K, der als Signallinie fungiert). Beide oszillieren zwischen 0 und 100. Werte über 80 zeigen überkaufte Bedingungen an; unter 20 überverkaufte.
Handelssignale umfassen: %K überschreitet %D von unten in der überverkauften Zone (bullisch), %K unterschreitet %D von oben in der überkauften Zone (bärisch) sowie Divergenz zwischen Oszillator und Preis. Die Stoch-RSI-Variante wendet die stochastische Formel auf RSI-Werte statt auf den Preis an.