Überblick
Was ist Wyckoff-Methode?
Richard Wyckoff war ein Pionier der technischen Analyse im frühen 20. Jahrhundert. Als Börsenmakler und Verleger in den 1910er–1930er Jahren hatte er unvergleichliche Einblicke, wie große Operatoren – Institutionen und Market Maker – große Positionen akkumulierten und verteilten. Diese Beobachtungen destillierte er zu einem kohärenten Rahmenwerk, das heute noch von anspruchsvollen Händlern verwendet wird.
Die Wyckoff-Methode identifiziert vier Marktverhaltensphasen: Akkumulation (große Operatoren kaufen still, während Privatanleger verkaufen), Aufwärtstrend (der resultierende Preisanstieg), Distribution (große Operatoren verkaufen nahe dem Hoch) und Abwärtstrend. Jede Phase enthält identifizierbare Teilereignisse wie Preliminary Support, Selling Climax, Automatic Rally und Spring.
Der Spring – ein falscher Ausbruch nach unten unter die Unterstützung, der schwache Hände herausschüttelt – ist eines der handelbarsten Wyckoff-Ereignisse. Wyckoffs drei Gesetze – Angebot und Nachfrage, Ursache und Wirkung sowie Aufwand versus Ergebnis – bieten einen logischen Rahmen.